DETAIL research - Building the Future

 

Neue interdisziplinäre Kommunikationsplattform

Mit der neuen Plattform DETAIL research - "Building the Future" initiiert die Architekturfachzeitschrift DETAIL einen weit gefächerten Diskurs über das Bauen der Zukunft.

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Zukunft BAU-Forum

Vorträge der Forschungsinitiative Zukunft Bau auf der bautec 2012 in Berlin

Im Rahmen der internationalen Baufachmesse bautec in Berlin wird die Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ein Vortragsprogramm zu aktuellen Ergebnissen aus der Bauforschung durchführen. Von Mittwoch, 22. Februar bis einschließlich Samstag, 25. Februar werden jeweils vormittags im Forum in der Halle 22 ausgewählte Referenten ihre Projekte und Ergebnisse zu zukunftsorientierten Themenschwerpunkten präsentieren.

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Effizienzhaus-Plus

Das Effizienzhaus-Plus in Berlin kombiniert anspruchsvolle Architektur mit modernster Technik und Elektromobilität

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat im Rahmen der Bau- und der Elektromobilitätsforschung in Berlin-Charlottenburg ein Einfamilienhaus errichten lassen, das doppelt so viel Energie produziert, wie es verbraucht. Dieser Strom soll direkt vor Ort Elektrofahrzeuge speisen. An dem bewohnbaren Prototyp wird demonstriert, wie energieeffizientes Bauen und Elektromobilität im Alltag verbunden werden können. Das Modellhaus ist mit modernster Photovoltaik- und Energiemanagementtechnik ausgerüstet und vollständig recyclebar.

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Living Ergonomics

Bedeutung von Bewegungskonzepten für neue Arbeitsweltarchitekturen

Neue Bewegungskonzepte beeinflussen Gesundheit, Komfort und Konzentrationsperformance und haben Auswirkungen auf das Design von Möbeln und die Gestaltung von Architektur. Eine wissenschaftliche Feldstudie zeigt nun die Zusammenhänge und die Perspektiven einer am Menschen orientierten Ergonomie auf.

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Positionen zur Zukunft des Bauens

Die erste Publikation der neuen Reihe DETAILresearch ab sofort im Handel

Wie kaum eine andere Disziplin bestimmt Architektur die Welt von Morgen. Deshalb definieren Architekten und Fachplaner, Bauherren und Unternehmen schon heute Parameter, die zukünftigen Entwicklungen und Herausforderungen an das Bauen gerecht werden. Die soeben erschienene Publikation "Positionen zur Zukunft des Bauens" erörtert das Potenzial für die Zukunft des Planens, des Bauens und der Herstellungsprozesse.

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EnBop - Energetische Betriebsoptimierung

Gebäudebetrieb auf dem Prüfstand

In der Planungsphase werden Gebäude oft als innovativ, ökologisch oder intelligent etikettiert. Verschiedene Untersuchungen haben ergeben: Die Performance von Gebäuden bleibt oft deutlich hinter den in der Planungsphase gesetzten Zielvorgaben zurück. In dem Forschungsbereich "Energetische Betriebsoptimierung" (EnBop) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie werden im Rahmen des Forschungsschwerpunkts "Energieoptimiertes Bauen" (EnOB) Nichtwohn-Gebäude im laufenden Betrieb auf den Prüfstand gestellt, um anschließend die Gebäudeperformance mit einfachen Mitteln zu optimieren. Das neue Forschungsfeld und die entsprechenden Einzelprojekte werden durch das Institut für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig (IGS) koordiniert und projektübergreifend dokumentiert.

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Biomimetik

Innovative Forschung im Kompetenznetz Biomimetik

Das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg geförderte "Kompetenznetz Biomimetik - Pflanzen und Tiere als Ideengeber für die Entwicklung neuer Materialien und Technologien" ist ein interdisziplinär arbeitendes Netzwerk, dessen Akteure sich mit der systematischen Übertragung von Problemlösungen der Natur in technische Anwendungen befassen. Träger des Kompetenznetzes Biomimetik sind die Universitäten Freiburg, Tübingen und Stuttgart, das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf, das Karlsruher Institut für Technologie und das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart. Zusammen mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft entwickeln die Institute innovative Produkte und Technologien.

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Smart Studies

Standardisierter Leitfaden - Architektur als soziales Gefüge

Das Wiener Architektenduo Kunath_Trenkwalder Architekten präsentiert europaweit den ersten standardisierten Leitfaden "Smart Studies" für eine sozial und wirtschaftlich nachhaltige Positionierung komplexer Bauvorhaben. Architektur muss heute mehr denn je der Vielfalt und Prozesshaftigkeit unterschiedlicher Organisationsformen und Lebensentwürfe gerecht werden. Da herkömmliche, an singulären Interessen ausgerichtete Machbarkeitsstudien dieser Komplexität immer weniger gerecht werden, haben sich Birgit Trenkwalder und Martin Kunath intensiv mit dem Prinzip der sozialen Nachhaltigkeit befasst.

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Intelligentes Wohnen steuern

Auch unterwegs das Haus im Griff - TaHoma für io-homecontrol

Sind die Fenster geschlossen? Habe ich die Rollläden heruntergelassen? Ob auf dem Weg zur Arbeit oder in den Sommerurlaub - Fragen dieser Art bringen Menschen an den Rand der Verzweiflung. Ab sofort reicht ein Blick auf das Smartphone aus, um sich Gewissheit über den Status der Haustechnik zu verschaffen. Und nicht nur das: Von unterwegs lässt sie sich auch steuern und ein vergessenes Fenster umgehend schließen.

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Bionic-Award 2012

Ausschreibung des internationalen Bionic-Awards 2012 bis 29. Februar 2012

Bereits zum dritten Mal vergeben der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) den internationalen Bionic-Award für besondere wissenschaftliche Leistungen in der bionischen Produktentwicklung. Der von der Schauenburg-Stiftung mit 10.000 € dotierte Preis richtet sich dabei an den Forscher-Nachwuchs. 

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The City talks back

Audi Urban Future Summit reflektiert Thesen zur Mobilität der Zukunft

Im Rahmen der IAA in Frankfurt folgten 450 internationale Experten der Einladung von Audi, beim ersten Audi Urban Future Summit die Zukunft der Großstädte zu diskutieren. Die Positionen und Thesen der hochkarätig besetzten Experten-Runde zeichnen spannende Perspektiven zur Mobilität der Zukunft.

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Dimmbare Glasfassade

Intelligente Steuerung für Smart Homes

Dimmbares Sonnenschutzglas lässt sich jetzt auch über ein modernes Touch-Panel steuern - ob für die individuelle Fensterfläche oder die ganze Glasfassade. So wird der Licht- und Energieeintrag für jeden Winkel des Gebäudes noch intuitiver regelbar. "EC Comfort" von EControl bietet sowohl frei wählbare Dimmstufen, als auch eine "Klimaautomatik": Überschreitet die Sonnenstrahlung einen vorher eingestellten Grenzwert, dimmt die Elektronik das Glas automatisch. Dies ist besonders interessant, wenn die Bewohner des Hauses längere Zeit abwesend sind oder großflächige Glasfassaden in Bürogebäuden zu jeder Zeit die optimale Tageslichttransmission ohne Überhitzung gewährleisten sollen - das spart Klimatisierungskosten und schont die Umwelt.

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Intelligente Strom-Tankstelle

Neue Infrastruktur für E-Mobilität

Die Elektromobilität ist auf dem Weg in die Städte. Langsam, aber absehbar. Nachdem die ersten E-Mobile bei Rathäusern, einzelnen Betrieben und Privatleuten vor der Haustüre stehen, kümmern sich Entwickler auch um die entsprechende Infrastruktur. Die mittelständische Firma Heldele hat sich als einer der ersten Elektro- und Kommunikationstechnik-Spezialisten an diese Aufgabe gewagt.

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FreiburgLeben - Wohnen am Schlossberg

Nahwärmeversorgung durch Wasserkraft und Biomasse

Das innovative Energiekonzept des Wohnquartiers "FreiburgLeben - Wohnen am Schlossberg" setzt auf guten Wärmeschutz und lokal verfügbare regenerative Energiequellen zur weitgehend autarken Wärmeversorgung des Quartiers. Im Vergleich zu einem Standardneubau konnte der Primärenergiebedarf um 90% reduziert werden.

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EnLight

Forschungsprojekt will Stromverbrauch von LED-Innenbeleuchtungen um 40 Prozent senken

Wie sich der Stromverbrauch heutiger LED-Beleuchtungen um weitere 40 Prozent verringern lässt, wollen in Deutschland die sieben Partner des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes "EnLight" (Energy Efficient and Intelligent Lighting Systems) in den kommenden drei Jahren erarbeiten. Insgesamt 30 europäische Partner aus Industrie und universitärer Forschung sind an dem Forschungsprojekt beteiligt.

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Solargate

Ästhetisch ansprechende Lösung zur Gewinnung von Solarstrom

Durch ein Tor zur Energiegewinnung der Zukunft konnten die Besucher der 64. Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt gehen. Die futuristische Konstruktion bestand aus 85 einzelnen, transparenten Solarmodulen, die auf organischen Halbleitermaterialien basierten. BASF präsentierte damit zusammen mit dem Automobilhersteller smart und dem Hersteller organischer Solarzellen Konarka ein Konzept, wie Polymer-Solarzellen ästhetisch ansprechend in der Architektur genutzt werden können, und damit ein Konzept für die urbane Energiegewinnung. Die Konstruktion war der Eingang zur smart urban stage, einer Ausstellungsreihe zum Thema "Zukunft der Stadt".

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Plus-Energiegebäude mit E-Mobilität

Wohnhaus mit Stromlastmanagement, Stromspeicher und E-Mobilität der TU Braunschweig

Während derzeit zahlreiche theoretische Konzepte und Entwürfe zu Plusenergiehäusern mit Elektro-Mobilität entwickelt werden, wurde am Institut für Gebäude- und Solartechnik IGS der TU Braunschweig unter der Leitung von Prof. Dr. M. Norbert Fisch, mit dem Bau eines Wohnhauses in Leonberg, Warmbronn, das erste Netto-Plusenergiehaus mit Stromlastmanagement, Stromspeichern und E-Mobilität realisiert. Das Gebäude zeigt die ganzheitliche Lösung aus moderner Architektur, hoher Energieeffizienz und optimaler Nutzung der Sonnenenergie durch Photovoltaik.

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UrbanTec 2011

Politik, Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft unterstreichen Notwendigkeit gemeinsamen Handelns zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen

In Köln feierte die UrbanTec, Smart Technologies for Better Cities, ihre Premiere. Die Kongressmesse stellte als erste eigenständige Veranstaltung das Zukunftsthema "Urbanisierung" branchenübergreifend in allen Facetten dar. Im Ausstellungsbereich der international ausgerichteten Messe präsentierten Top-Unternehmen Systemlösungen und Produkte zur Bewältigung der zentralen Herausforderungen in Städten. Im parallel laufenden Kongress analysierten namhafte Experten aus der Politik, aus internationalen Institutionen und der Industrie die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Folgen des zunehmenden Urbanisierungsprozesses und diskutierten neue Lösungsmodelle. 

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Zukunftsforschung

Masterstudiengang an der Freien Universität Berlin

Studierende aus über 15 unterschiedlichen wissenschaftlichen Studiengängen starteten Mitte Oktober den zweiten Jahrgang des Masterstudiengangs "Zukunftsforschung" der Freien Universität Berlin. Zukunftsforschung beschäftigt sich mit möglichen, wahrscheinlichen und wünschbaren zukünftigen Entwicklungen. Denn auch wenn sich die Zukunft nicht vorhersehen lässt, zeichnen sich doch schon heute wichtige Entwicklungsstrukturen in ihren Grundzügen ab. Die Leitplanken des Möglichen, Wahrscheinlichen und Wünschenswerten sind in diesem Sinn durch wissenschaftliche Verfahren und im gesellschaftlichen Diskurs bestimmbar. Dies ist die Aufgabe der Zukunftsforschung, heißt es zum Selbstverständnis des Studiengangs.

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Fassaden - Farben - Forschung

Vortragsreihe an der Bergischen Universität Wuppertal

Im Wintersemester 2011/12 veranstaltet der Studiengang Farbtechnik, Raumgestaltung, Oberflächentechnik an der Bergischen Universität Wuppertal eine offene Vortragsreihe unter dem Titel "Fassaden - Farben - Forschung". 15 Experten setzen sich mit gestalterischen und technologischen Aspekten von Farbe auseinander. Die Veranstaltungen finden ab dem 20.Oktober 2011 jeden Donnerstag an der der Bergischen Universität Wuppertal statt.

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Pilotprojekt Plus-Energie-Standard

Xella und Elbe-Haus beteiligen sich an einem neuen Programm des Bauministeriums für Energie-Plus-Häuser

Im Rahmen eines Pilotprojektes beteiligen sich die Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft mbH und Elbe-Haus an einem Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und bauen gemeinsam ein Energie-Plus-Haus. Zum Einsatz kommt dabei der neue Ytong Energy+, ein massiver mineralischer Baustein auf der Basis von Porenbeton, der seine hohe Wärmedämmung aus der Kombination von zwei Schichten Porenbeton mit einem Kern aus hochwärmedämmendem Ytong Multipor bezieht. Ytong Energy+ wird bereits erfolgreich in Dänemark eingesetzt.

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Energetische Modernisierung im Bestand mit ökologischen Vorteilen

Ökobilanz belegt hohe Praxisrelevanz des LichtAktiv Haus Experiments für deutschen Immobilienbestand

Die Klimaschutzziele der Bundesregierung sehen im Gebäudebereich bis 2020 Energieeinsparungen von 19 Prozent gegenüber 2005 vor. Da sich dieses Ziel alleine mit Neubauten nicht erreichen lässt, kommt der energetischen Sanierung des Gebäudebestands eine wichtige Rolle zu. Dass die Modernisierung von Bestandsgebäuden sogar Vorteile gegenüber Abriss und Ersatzneubau haben kann, lässt sich durch eine Ökobilanz, wie sie von der TU Darmstadt für das VELUX LichtAktiv Haus beispielhaft durchgeführt wurde, belegen. Hierbei werden zusätzlich zum Energieverbrauch während der Nutzung auch die Umweltwirkungen der Gebäudekonstruktion über den gesamten Lebenszyklus - von der Herstellung über die Instandhaltung bis zu Abriss und Entsorgung - in eine ganzheitliche Betrachtung mit einbezogen. Dabei zeigt sich, dass die angestrebten Energieeinsparungen durch die Modernisierung eines Bestandsgebäudes mit einem deutlich kleineren Ressourcenaufwand und geringeren Umweltwirkungen realisiert werden können als im Neubau.

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Virtual Building Simulator

Virtual Building Simulator für post-parametrische Planungsmethoden: Ein Prototyp schafft dreidimensionale algorithmische Welten

Der innerhalb des Innovationsnetzwerks "FUCON - Future Construction" entwickelte "Virtual Building Simulator" ermöglicht es, Räume und Gebäude in einer virtuellen Umgebung spielerisch zu simulieren und zu erleben. Die post-parametrische Planung nach dem Verständnis des Fraunhofer IAO und der Computational Design Group von Aedas | R&D erfasst Gebäude als Systeme aus vielen vernetzten qualitativen und quantitativen Planungsgrößen. Die frühzeitige Integration von Fertigungs-, Ausführungs- und Nutzungsparametern bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Entwurfsvarianten zu erzeugen, visuell zu prüfen und auf ein Optimum hin zu modellieren.

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smart urban stage

Internationaler smart future minds award geht an "The People’s Supermarket"

Zwischen April 2010 und September 2011 fand in elf europäischen Metropolen (Berlin, Rom, Zürich, Paris, Madrid, Brüssel, Amsterdam, London, Barcelona, Köln und Mailand) die Ausstellungsreihe smart urban stage statt. Insgesamt wurden 110 zukunftsweisende Projekte zum Thema "Zukunft der Stadt" vorgestellt. 55 Experten aus den Bereichen Gesellschaft, Design, Architektur, Medien, Wissenschaft und Mobilität standen als Kuratoren Pate für die nachhaltigen und zukunftsweisenden Ideen und haben die lokalen Gewinner des smart future minds award gewählt. Der internationale Gewinner wurde nun während der IAA in Frankfurt im Rahmen des Finales der smart urban stage gekürt.

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Zumtobel Group Award 2012

Architekturpreis fördert zukunftsweisende Lösungsansätze für mehr Nachhaltigkeit und Menschlichkeit in der gebauten Umwelt

Im Jahr 2012 wird der internationale Lichtkonzern Zumtobel Gruppe erneut den Zumtobel Group Award vergeben. Der Architekturpreis honoriert herausragende und zukunftsweisende Lösungsansätze aus Architektur und Ingenieurwesen, die einen wesentlichen Beitrag zu einer lebenswerten und nachhaltigen Zukunft leisten. Neben dem Architekturpreis "Gebaute Umwelt" ist auch ein Forschungspreis "Forschung und Initiative" ausgelobt. Dieser richtet sich an junge Wissenschaftler, Architekten und Planer und soll dazu ermutigen, neue Lösungsansätze für Nachhaltigkeit und Menschlichkeit in der gebauten Umwelt zu erproben. Projekte können bis 1. Dezember 2011 eingereicht werden.

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Materialeffizientes Bauen

Bauteile aus funktional gradierten Werkstoffen: Neue Perspektiven für eine ressourceneffiziente und recyclinggerechte Bauweise

Durch die Entwicklung von Bauteilen aus funktional gradierten Werkstoffen kann das Bauwesen zu einer signifikanten Reduktion des Ressourcenverbrauchs, des Müllaufkommens, der Emissionen und des Energieverbrauchs beitragen. Das Grundkonzept der funktionalen Gradierung von Werkstoffen ist eine Entwicklung der Luft- und Raumfahrttechnik. Während die Forschung dort auf dünne Oberflächenschichten beschränkt blieb, erweiterte das Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) der Universität Stuttgart das Prinzip der funktionalen Gradierung auf größere Dimensionen und auf Anwendungen im Bauwesen.

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Hybrid House Hamburg

Erstes Hybrid House der IBA Hamburg fertig gestellt

Das erste Gebäude in neu entstehenden Quartier Wilhelmsburg Mitte, dem Schaukasten der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg, ist fertiggestellt. Das Hybrid House Hamburg, späterer Verwaltungssitz der internationalen gartenschau igs 2013, zeichnet sich durch ein hybrides Nutzungskonzept aus: Es macht erlebbar, wie das flexible Wohnen von Morgen aussehen kann, und beweist, dass mehr Flexibilität mehr Energieeffizienz bedeuten kann - gepaart mit innovativen architektonischen Ansätzen.

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Null-Emissions-Quartier

Kasernengelände wird zur Versuchsfläche

Auf dem Gelände eines verlassenen amerikanischen Militärstützpunkts bei Bad Aibling entsteht ein innovatives Mischquartier, das das ehrgeizige Ziel anstrebt, zur Nullenergiestadt zu werden. Das Versuchsquartier nutzt die vorhandenen Strukturen des Militärgeländes aus den 1930er bis 1960er-Jahren und führt diese neuen Nutzungen zu. Das Quartier soll über eine dezentrale und autarke Energieversorgung verfügen, verschiedene ineinandergreifende Maßnahmen werden für eine nachhaltige und CO2-freie Energieversorgung sorgen. Bestandsgebäude werden nach unterschiedlichen Modernisierungsstandards saniert, die beispielhaft die Anforderungen der Wohnungswirtschaft aufzeigen.

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Ziegel-Klima-Decke

Raumklimatisierung ohne Luftbewegung

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsvorhabens "ZIM" entwickelte die Rötzer-Ziegel-Element-Werk GmbH eine Ziegel-Klima-Decke, um Wohnhäuser ohne Luftbewegung und ohne Einsatz einer Klimaanlage zu kühlen. Ziel der Entwicklungsarbeit war es, Räume ohne Klimaanlagen bei einer Außentemperatur von über 40 °C konstant auf 20 - 21,5°C Innentemperatur zu kühlen, die relative Luftfeuchtigkeit unter 65% zu halten und den notwendigen Luftaustausch sicher zu stellen.

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Future Building Trends - Hybride Nutzungskonzepte

FUCON Trendcluster: Minimal-invasive Nachverdichtung, schwimmende Strukturen, parasitäres Bauen, temporäre Architektur, modulares Bauen, Umnutzung und Super-Use

Bis 2050 werden circa 7 Mrd. Menschen in Städten leben. Um einer weiteren Zersiedelung von Megastädten entgegenzuwirken und vorhandene Ressourcen besser zu nutzen, muss das volle Potenzial des städtischen Kontexts ausgenutzt werden. Dabei kommen alle denkbaren Formen von Nachverdichtung, temporären Bauten und Umnutzungen zur Anwendung, um innerstädtische Brachflächen möglichst effizient zu nutzen. Die Studie "Future Building Trends" des Fraunhofer IAO gibt eine Übersicht über aktuelle Entwicklungen, Schwerpunkte und Trends im Rahmen des Forschungsprojekts FUCON - Bauen im Jahr 2020. Eines der erforschten Trendcluster sind hybride Nutzungskonzepte.

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Future Building Trends - Evolution von Raumstrukturen

FUCON Trendcluster: Tragwerk als Exoskelett, kernfreie Erschließung, neutrale Raumstrukturen (White Space), Mobilität als Designtreiber und bewohnbare Infrastrukturen

Die Studie "Future Building Trends" des Fraunhofer IAO gibt eine Übersicht über aktuelle Entwicklungen, Schwerpunkte und Trends im Rahmen des Forschungsprojekts FUCON - Bauen im Jahr 2020. Eines der erforschten Trendcluster sind die evolutionären Entwicklungen von Raumstrukturen. In der heutigen sich ständig verändernden Welt müssen sich vor allem Architekten und Planer mit der Frage beschäftigen, wie sie auf zukünftige Anforderungen reagieren, ihre Gebäude möglichst flexibel und zugleich höchst effizient gestalten. Dies hat gestalterische und technische Auswirkungen auf die Architektur.

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Lichtstrukturen

Neuartiges Lichtgewebe schafft räumliche Tiefe

Durch die Entwicklung eines Spezialgewebes können neuartige dreidimensionale Lichtstrukturen geschaffen werden. Ausgehend von einzelnen Lichtpunkten entstehen Lichtlinien, die sich in die Tiefe des Raumes ausbreiten und so leuchtende, dreidimensionale Körper erzeugen. Die vom Betrachter wahrgenommene Tiefe dieser Gebilde kann zwischen wenigen Zentimetern bis über einen Meter variieren. "ETTLIN lux - Gewebe zur Raumgestaltung mit Licht" wurde nun als "Ausgewählter Ort" im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" prämiert.

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Post-Oil City - Die Stadt von morgen

Warum sich die Zukunft der Menschheit maßgeblich in der Stadt entscheiden wird

Mittlerweile lebt die Hälfte der Erdbevölkerung in städtischen Ballungsräumen - kein Wunder, dass sich hier die Schwierigkeiten, die uns Klimawandel sowie zur Neige gehende Ölvorräte und Ressourcen bereiten, wie in einem Brennglas bündeln. Aber Städte sind auch Möglichkeitsräume der Zukunft. Schon heute finden hier soziale, wirtschaftliche und ökologische Experimente statt, die sich bewusst den Herausforderungen des postfossilen Zeitalters stellen. Die Stadt von morgen hat engagierte Menschen und energieautarke Gebäude, sie zähmt die Verkehrsströme und räumt der Natur wieder Platz ein. Unter Architekten und Stadtplanerinnen herrscht Aufbruchsstimmung, denn es gilt, das System Stadt unter regenerativen Vorzeichen neu zu erfinden. "Post-Oil City" diskutiert über die Stadt von morgen.

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Neue Seilklemme für Membrankonstruktionen

Geometrie-adaptive Seilführung erhöht Sicherheit seilgestützter Membrankonstruktionen

Das Forschungs- und Entwicklungsdepartment Future Lab des Ingenieurbüros LEICHT hat Patent für eine neue Seilklemme angemeldet. Die Ingenieure haben einen Weg gefunden, lastwechselbedingte Materialüberbeanspruchung an stützenden Seilen zu verhindern: die materialschonende Seilklemme optimiert die Seilführung auch bei starken Auslenkungen an der zu stützenden Membran und verhindert so eine kritische Krümmung oder Schädigung des Seiles.

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Materialrevolution

Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur

Die Publikation "Materialrevolution" von Sascha Peters gibt einen systematischen Überblick über die Vielzahl neuer Materialien, die zukünftig verstärkt auch im Bau Anwendung finden können. Durch Forschung und Entwicklung aus Industrie und Lehre stehen Architekten und Designern multifunktionale, nachhaltige Materialien zur Verfügung, deren Eigenschaften, ihren möglichen Einsatz und ihre Verarbeitung besondere Kenntnisse erfordern.

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Nexthamburg

Stadtentwicklung als Partizipationsprozess

Nexthamburg versteht sich als unabhängiges Ideenlabor für die zukünftige Hamburger Stadtentwicklung. Das Projekt setzt auf die freiwillige Mitarbeit von Bürgern sowie lokalen Experten und funktioniert durch Kooperationsmechanismen einer Internet-Community, wie beispielsweise "Crowdsourcing" oder "Crowdwisdom". Die Ideen der Bürger haben dabei eine Impulswirkung auf die in Hamburg stattfindende Stadtentwicklungsdiskussion.

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Natürliches Energiesparlicht

Neue Alternative zur LED-Beleuchtung

Der Wechsel von der Glühlampe hin zu alternativen Lichtquellen ist gesetzlich festgelegt. Ein vielversprechendes Ersatzprodukt ist bislang die LED-Beleuchtung. Der deutsche Hersteller Global LightZ hat eine weitere ernstzunehmende Alternativtechnologie entwickelt. Die patentierte e³-Plasmalampe, eine Weiterentwicklung der Kaltkathodenlampe, ermöglicht die Erzeugung von schattenfreiem, dynamischem Licht, verbraucht deutlich weniger Energie als Glühlampen, Halogenlampen und LEDs und erreicht eine Lebensdauer von bis zu zehn Jahren.

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Deutsche Alternative zum Tropenholz

Innovative Wachskonservierung macht heimische Hölzer beständig

Die Bundesregierung hat Anfang 2011 die Beschaffungsrichtlinie für Holzprodukte neu aufgelegt. Damit müssen alle Holzprodukte nachweislich aus einwandfreien Quellen stammen. Als Garanten für eine entsprechende Herkunft werden unter anderem Betriebe mit PEFC-Zertifizierung (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) anerkannt. Dauerholz, die Erfindung eines deutschen Tischlermeisters, ist aufgrund einer Wachskonservierung beständig wie tropische Hölzer, dabei aber für die Umwelt unbedenklich.

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The Energy Report - spektakuläre Studie von AMO und WWF

Wie die Welt bis 2050 vollständig durch erneuerbare Energien versorgt werden kann

Die Umweltorganisation WWF und AMO, der "Thinktank" von Rem Koolhaas Architekturbüro OMA (Office for Metropolitan Architecture), veröffentlichten eine Studie, die den kompletten Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2050 beschreibt.

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Third Age Suit zur Planung für ältere Menschen

Eine experimentelle Auseinandersetzung mit dem Thema "Bauen für Ältere"

Im Planungsalltag eines Architekturbüros sind es oft junge Ingenieure, die die Umwelt alter Menschen gestalten. Das Aachener Architekturbüro Hahn Helten + Assoziierte hat in Zusammenarbeit mit dem Ford Forschungszentrum und einem Team seiner jungen Architekten eine experimentelle Auseinandersetzung mit dem Thema "Bauen für Ältere" unternommen.

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Richtlinien für nachhaltiges Bauen

Umsetzung am Beispiel der Gebäude des Umweltbundesamts - Rückblick und Ausblick

Im Jahr 2001 führte der Bund den Leitfaden "Nachhaltiges Bauen" ein. Das 2005 fertiggestellte Umweltbundesamt in Dessau wurde nach den hierin aufgeführten Richtlinien erbaut. Nun soll in einem Gebäude des UBA in Berlin die aktualisierte Europäische Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (2010/31/EU) umgesetzt werden.

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LED-Beleuchtung für den Büroarbeitsplatz

Der Bundesrechnungshof (BRH) in Bonn

Das Referat II 3 im BBSR ist nicht nur Geschäftstelle der Forschungsinitiative Zukunft Bau, sondern darüber hinaus u.a. auch Wegbereiter für neue Technologien auf ihrem Weg in die praktische Anwendung. Eines der dabei betreuten Projekte ist die Beleuchtung an allen Arbeitsplätzen des Bundesrechnungs-
hofs in Bonn ausschließlich mittels LEDs.
Über die Erfahrungen bei der Umsetzung dieses Vorhabens und über die dabei gewonnenen Erkenntnisse zu aktuellem Forschungsbedarf wird nachfolgend berichtet.

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Trends, Architektur und Arbeitsweisen der Zukunft

Ergebnisse der DETAIL Online-Umfrage

Welche Architekturtrends zeichnen sich für die Zukunft ab? Welche Wohnformen und Mobilitätskonzepte bestimmen unsere zukünftige Lebenswelt? Wie entwickelt sich die Städtelandschaft in den nächsten 20 Jahren? Dies sind nur einige der vielen Fragen der aktuellen DETAIL Online-Umfrage. Die Ergebnisse der umfassenden Studie hat DETAIL research nun für Sie zusammengestellt.

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Ideen für die Zukunft

 

Studie zum Innovationsgeschehen in der deutschen Bauwirtschaft

Das im Rahmen der Forschungsinitiative "Zukunft Bau" geförderte Vorhaben "Innovationsbiographien in der Bauwirtschaft" hat die Einführung und Verbreitung von Neuerungen in der deutschen Bauwirtschaft untersucht. Die im Folgenden beschriebene Studie hat gezeigt, dass sich das Innovationsgeschehen in der deutschen Bauwirtschaft deutlich von anderen Branchen unterscheidet.

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Vergangenheit und Zukunft

Zur Relevanz vergangener Form- und Farbtrends für die Gestaltungswelt von morgen

In einem Forschungsprojekt des Institute for International Trendscouting an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim wurde untersucht, inwieweit zukünftige Gestaltungstrends in Form und Farbe auf vergangenen Trends bestehen und welche kulturellen Einflussfaktoren dabei wichtig sind.

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Farbraum 2012

 

Zukunftsszenarien und Trendtypologien

Die Durchführung von Trendscoutings und Monitorings Raum, Material, Form und Farbe als Teilbaustein des Projekts "future research architecture" bildet beim Institute International Trendscouting (ITT) der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK) die Grundlage für die Kreation von Zukunftsszenarien.

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Elektromobilität als Zukunftsmodell

 

Wissenschaftler entwickeln Szenarien für Berlin im Jahr 2025

Welchen Beitrag kann die Elektromobilität für eine nachhaltige Stadtentwicklung leisten und wie könnte in dieser Hinsicht die Zukunft im Jahr 2025 aussehen? Das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung der TU Berlin widmet sich im Rahmen des Forschungsprojekts "e-mobility - IKT-basierte Integration der Elektromobilität in die Netzsysteme der Zukunft" den möglichen Szenarien am Beispiel der Stadt Berlin.

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Weniger Energie

Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen rückläufig

Der Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen ist in Deutschland weiterhin rückläufig: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verringerte sich der Verbrauch von Haushaltsenergie - bereinigt um Temperaturschwankungen - zwischen 2005 und 2009 um insgesamt 6,7%.

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Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE)

Showcase für die Planungsmethoden der Virtual Architecture

Das Zentrum für Virtuelles Engineering des Fraunhofer IAO in Stuttgart wird als Demonstration für neue Planungsmethoden und innovative Gebäudekonzepte realisiert - ein Beispiel für das "Living Lab" der Zukunft.

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Siedlungs- und Verkehrsfläche

Zunahme um 94 ha pro Tag

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) hat die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland in den Jahren 2006 - 2009 insgesamt um 3,0 % oder 1.371 km2 zugenommen. Das entspricht rechnerisch einem täglichen Anstieg von 94 ha oder etwa 134 Fußballfeldern.

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Gradientenwerkstoffe im Bauwesen

 

Herstellungsverfahren und Anwendungsbereiche für funktional gradierte Bauteile im Bauwesen

Funktional gradierte Bauteile weisen eine kontinuierliche Eigenschaftsänderung in ihrem Querschnitt auf. Die Gradierung ermöglicht eine höhere Materialeffizienz, wobei die Materialkomposition den lokalen Anforderungen angepasst wird. Das Ziel des Forschungsvorhabens des Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) an der Universität Stuttgart ist es, das Konzept der funktionalen Materialgradierung auf das Bauwesen zu übertragen.

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Form- und Materialprozesse

Architektonische Form- und Materialwerdung am Übergang von Computer Aided zu Computational Design

Der populär mit dem Begriff »Digitale Architektur« umschriebene Einsatz des Rechners im architektonischen Entwurfs- und Planungsprozess bedarf einer differenzier-
ten Betrachtung: Grundsätzlich unterschieden werden hierbei Computer Aided und Computational Design.

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Virtual Architecture

Immersive Gebäudeplanung für das Bauen der Zukunft

In der Luft- und Raumfahrt und im Automobilbau werden Bauteile und Systeme in der virtuellen Realität geplant und optimiert. In der Baubranche findet diese nützliche Technik auf der Basis komplexer digitaler 3D-Modelle kaum Anwendung. Um dies zu ändern, forscht das Fraunhofer IAO verstärkt an innovativen Anwendungen für den Baubereich.

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Erster Urban Intervention Award entschieden

Die Stadtbevölkerung wächst stetig - und das weltweit. Daher ist es Aufgabe von Stadtplanern, Architekten und letztendlich von Bauträgern und Entscheidern, das urbane Umfeld nachhaltig lebenswert zu gestalten. Hierauf zielt auch der erstmals ausgeschriebene Urban Intervention Award 2010.

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Cité du Design in Saint-Étienne

 

Photovoltaik, Geothermie und eine auf die klimatischen Bedingungen reagierende Gebäudehülle

Mit der "Cité du Design" in Saint-Etienne realisierten die Architekten LIN Fin Geipel und Giulia Andi ein Experimentierfeld der neuesten Entwicklungen in der Klima- und Gebäudetechnik.

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Gestaltungsmöglichkeiten mit Mineralwerkstoffen

Neue Verarbeitungstechniken und optimierte Materialeigenschaften von acrylgebundenen Mineralwerkstoffen bieten ein breites Spektrum
an Gestaltungspotenzial.

Lange Zeit einzig im Innenausbau verwendet, werden acrylgebundene Mineralwerkstoffe, besser bekannt unter dem Namen Corian, nun auch für die Fassade eingesetzt. Neue Verarbeitungsmöglichkeiten und optimierte Materialeigenschaften eröffnen dem Planer hierbei ein enormes Gestaltungspotenzial.

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Smart Future Minds Award entschieden

GilBartolome ADW gewinnen mit ihrem Projekt "Lighting Device"

Der Gewinner des in Spanien ausgeschriebenen "Smart Future Minds Award" steht fest: Die Madrider Architekten GilBartolome ADW überzeugten mit Wind, Licht und einem dynamischen, multifunktionalen Gestaltungskonzept. 

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Die neue Plus-Energie-Welt

Fachtagung im Rahmen der bautec 2012 in Berlin

Das Zeitalter der positiven Energiebilanzen hat begonnen. Es existieren diverse Prototypen von Energie-Plus- und Effizienzhäusern, mithilfe derer die neusten technischen Möglichkeiten am Bau erforscht werden. Neben der Energieversorgung, der Nutzung und Speicherung spielen auch die realen Nutzungsbedingungen eine entscheidende Rolle. Testbewohner und Monitoring sollen in den nächsten Jahren Aufschluss geben. Die Fachtagung "Die neue Plus-Energie-Welt" zeigt am 21. Februar im Rahmen der Messe bautec 2012 in Berlin anhand verschiedener Effizienzhaus-Plus-Konzepte an welchem Punkt die Bauforschung sich momentan befindet.

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Kommunen gehen voran: Rio 20+

Auftaktveranstaltung zur Reihe "Die regenerative Stadt"

Das 20jährige Jubiläum des ersten Umweltgipfels von Rio und das erneute UN-Gipfeltreffen in der brasilianischen Metropole 2012 sind Anlass, sich mit der Zukunft kommunaler Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Am 2. März 2012 werden zur Auftaktveranstaltung der Reihe "Die regenerative Stadt" in Stuttgart Impulse und Strategien kommunaler Nachhaltigkeit diskutiert und weiterentwickelt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg mit dem World Future Council und ICLEI Europe.

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Was machen aus Carbonbeton?

Ideenwettbewerb zu neuem Verbundwerkstoff: Gesucht werden innovative Anwendungen für carbonfaserverstärkten Beton

Die Wettbewerbsfrage an die Teilnehmer lautet: "Was mache ich aus Carbonbeton?" Bis 22. Februar 2012 sucht die SGL Group - The Carbon Company im Rahmen eines offenen Ideenwettbewerbs auf der Open Innovation Plattform www.innovationskraftwerk.de von "Deutschland - Land der Ideen" nach neuen Anwendungen und Produktideen für den leichten, festen und für Beton ungewohnt filigranen Werkstoff.

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Smart Interfaçades

Die Gebäudehülle steht im Mittelpunkt des Fassadenkongresses im Architektenforum "The Art of Planning"

Smarter, grüner, dynamischer - alles nur Fassade? 
Am 1. März 2012 feiert das neue Forum für Architekten und Planer der Messe Stuttgart Premiere: "The Art of Planning - Forum Architektur und integrales Planen". Den Auftakt macht der Fassadenkongress "Smart Interfaçades" mit Impulsvorträgen, Werkberichten und Podien. Renommierte Experten aus Architektur, Ingenieurswesen und Forschung stellen wegweisende Projekte vor und geben Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen der Fassade.

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LichtAktiv Haus auf dem Prüfstand

Monitoringkonzept des wissenschaftlich begleiteten Wohnexperiments verbindet erstmals quantitative und qualitative Forschungsmethoden

CO2-neutrales Wohnen im modernisierten Siedlerhaus: Mit dem LichtAktiv Haus beweist Velux, dass auch bei einer Bestandssanierung die im Gebäude benötigte Energie inklusive des Haushaltsstroms vollständig durch erneuerbare Energien erzeugt werden kann. Im Rahmen eines Wohnexperiments wird das LichtAktiv Haus nun zwei Jahre lang von einer Testfamilie auf Herz und Nieren testen. Das begleitende wissenschaftliche Monitoring basiert dabei auf quantitativen und qualitativen Untersuchungsmethoden. Ein interdisziplinäres Forscherteam aus Architekten, Soziologen, Gebäude- und Solartechnikern der Technischen Universitäten Braunschweig und Darmstadt sowie der Humboldt-Universität Berlin werden untersuchen, wie das als Nullenergiehaus konzipierte Gebäude im täglichen Betrieb funktioniert.

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Demographischer Wandel und Klimaschutz

bautec 2012: Symposium und Verleihung des Deutschen Bauherrenpreises Neubau 2012

Im Rahmen der Messe bautec in Berlin findet am 21. Februar 2012 die Verleihung des Deutschen Bauherrenpreises eingebettet in ein Symposium statt. Das Symposium verfolgt den Anspruch, neue Erkenntnisse zu den Handlungsfeldern "Die Stadt von morgen bauen - Klimaschutz und globale Verantwortung" und "Innovative Stadt - Motor der wirtschaftlichen Entwicklung" der nationalen Stadtentwicklungspolitik zu gewinnen.

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Forschungskooperation für die Energiewende

Neues Projekt des Energie Campus Nürnberg startete Ende 2011

Die Verknappung von Rohstoffen, steigende Energiepreise, der Klima- sowie der demographische Wandel zwingen auch die Bauwirtschaft zur Entwicklung nachhaltiger Zukunftskonzepte. Eine zentrale Rolle spielt hier die Steigerung der Effizienz von Gebäuden und zwar nicht nur im Sinne des Energiebedarfs, sondern auch in Bezug auf Aspekte wie die Steigerung der Behaglichkeit im Wohn- und Arbeitsumfeld. Das Fraunhofer IBP und die Ohm-Hochschule werden in Nürnberg künftig neue Forschungsgebiete erschließen. Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben im Rahmen seiner Förderung in Höhe von insgesamt 8,93 Millionen Euro für das Teilprojekt "Building" des Energie Campus Nürnberg.

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Nachhaltige Städte

Eine von Autodesk in Auftrag gegebene Studie befragte Verbraucher zum Thema "Nachhaltige Städte"

Die Studie "Nachhaltige Städte", die von Autodesk beim Online Forschungsunternehmen OnePoll in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass bei der Mehrheit der deutschen Haushalte ein deutliches Interesse an Nachhaltigkeit besteht. Fast 70 Prozent sind bereit, in energieeffizientere Gebäude zu investieren. Geteilte Meinungen gibt es bei den Verbrauchern allerdings bezüglich der notwendigen Schritte sowie der Investitionen, die im Zuge dessen anfallen können. Für die europäische Studie wurden insgesamt mehr als 2.000 Personen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien befragt. Ziel der Umfrage war es, die Bereitschaft von Verbrauchern und Unternehmen für nachhaltige Entscheidungen zu ermitteln.

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Close the gap

pla.net architects gewinnt internationalen Ideenwettbewerb für den New York Greenway

Der Wettbewerb "Close the gap" wurde ausgeschrieben, um alternative Ideen für den New York Greenway zu generieren. pla.net architects aus Wien überzeugten neben der Auseinandersetzung mit der städtischen Infrastruktur durch die Beschäftigung mit weiterreichenden Themen wie Mobilität, alternativen Fortbewegungsmöglichkeiten und Energieversorgung einer Mega-City im 21. Jahrhundert. Sämtliche städtebaulichen Interventionen umfassen auch das Thema erneuerbare Energie: von Solarpaneelen auf Lärmschutzwänden bis hin zur Nutzung der Wasserkraft des East River, der weiterhin unter der neuen Parklandschaft fließt.

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Smarte Technologien für die Städte von morgen

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP präsentiert innovative Lösungen

Gebäude, die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen und als dezentrale Kraftwerke die umliegende Infrastruktur oder Elektrofahrzeuge mit Strom versorgen. Bestandsbauten, die am Ende ihrer Nutzungsphase als Rohstoffquelle für die urbane Produktion fungieren. Menschen, die in assistierenden Umgebungen arbeiten anstatt in unflexiblen Zweckbauten. So sehen die Visionen für die "Morgenstadt" aus, die das Fraunhofer IBP auf der Kongressmesse UrbanTec in Köln vorstellte. Im Hinblick auf die Anforderungen der urbanen Zukunft präsentieren die Wissenschaftler innovative Lösungen zu modernem Lärmschutz, zur intelligenten Energieversorgung in Ballungszentren sowie zur vorausschauenden Planung dank Softwaretool zur Ökobilanzierung und Material- und Stoffstromanalyse.

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Bionischer Forschungspavillon

Temporärer bionischer Versuchsbau aus Holz

Im Sommersemester 2011 realisierten das Institut für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) und das Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) der Universität Stuttgart einen temporären bionischen Versuchsbau aus Holz, der an der Schnittstelle von Lehre und Forschung zusammen mit Studierenden entworfen, geplant und ausgeführt wurde. Das Projekt erforscht die Übertragung biologischer Strukturbildungsprinzipien der Plattenskelette von Seeigeln in die Architektur mittels neuartiger computerbasierter Entwurfs- und Simulationsverfahren, sowie computergesteuerter Fertigungsmethoden für deren bauliche Umsetzung.

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pneumocell

Pneumatische Architektur: modularer Bausatz aus aufblasbaren polygonalen Bauelementen

Der Wiener Architekt Thomas Herzig hat nach umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit ein modulares System aus aufblasbaren polygonalen Bauelementen entwickelt. Die patentierten pneumocell-Elemente können in vielfältiger Weise wie Bausteine miteinander verbunden werden und lassen so individuelle Formen und Größen von temporären Bauten zu. Ein dreidimensionales Seilnetz verstärkt die pneumatische, transparente Konstruktion.

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WaterHouses

Nachhaltiges Bauen auf dem Wasser

Bis Anfang 2013 entstehen zwischen Hafen und Süderelbe in einem Wasserbecken fünf Wohnhäuser als Teil der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg im Stadtteil Wilhelmsburg. Die WaterHouses machen Wasser zum Bauland. Sie sind Prototypen, die zeigen, wie man Wasserlagen als Wohnstandorte nutzen kann, ohne Umweltbelange oder das Sicherheitsbedürfnis der Menschen zu beeinträchtigen. Die Doppelnutzung des Wilhelmsburger Baufelds als Rückhaltebecken für Regenwasser und Wohnstandort gilt als ein Beispiel für ressourcenschonende Flächennutzung im Sinne der Nachhaltigkeit.

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Holzleichtbeton mit Textilbewehrung

Forschungsprojekt an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule

Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg fakultätsübergreifend in den Fachbereichen Architektur und Bauingenieurwesen die Kombination von Holzleichtbeton mit einer innovativen Bewehrungstechnik untersucht. Holzleichtbeton ist ein leistungsfähiger Verbundwerkstoff, der sich aus Zement, Sägespänen bzw. -mehl, Wasser und Additiven zusammensetzt. Das Kompositmaterial weist besonders für den sichtbaren Einsatz im Hochbau eine Vielzahl positiver Eigenschaften auf.

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eLab

Labor für Batterietechnologie

Elektroautos brauchen bessere und günstigere Batterien. Das Zentrum für Sonnenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat zu diesem Zweck in Ulm das europaweit modernste Batterieforschungslabor "eLab" errichtet. Das Labor verfügt über die wichtigsten Fertigungstechnologien für Lithium-Ionen-Batterien und enthält ein umfangreiches Sicherheits- und Testzentrum für Batterien. Damit wird ein Teil der strategischen Forderungen der Bundesregierung im Rahmen der nationalen Plattformstrategie Elektromobilität umgesetzt. Das eLab sichert Deutschland den Spitzenplatz in der europäischen Batterieforschung. Ziel ist eine eigene Batterieindustrie.

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Rohstoffpolitik

RNE empfiehlt Neuausrichtung der deutschen Rohstoffpolitik

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) empfiehlt eine Neuausrichtung der Rohstoffpolitik. In einem Gutachten legte der Rat der Bundesregierung nahe, Rahmenbedingungen für eine vollständige Kreislaufführung und damit Wiederverwertung metallischer und mineralischer Ressourcen wie Silber und Gold, Indium, Gallium und Kobalt zu schaffen. Der maßlose Verbrauch strategischer Rohstoffe gefährdet nach Einschätzung des RNE die menschlichen Lebensgrundlagen weltweit, aber konkret auch den Wohlstand im Hightech- Industrieland Deutschland. In dem Gutachten "Wie Deutschland zum Rohstoffland wird", entwickelt der RNE eine Vision für eine 100-prozentige Kreislaufführung von Rohstoffen.

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Mobilität ohne Grenzen?

Traffic Talks 2011 - Europäische Dialogplattform mit ungewöhnlichen Perspektiven zur Mobilität

Ungewöhnliche Perspektiven, lebendiger Diskurs, spannende Begegnungen: Dieses Profil ist das Markenzeichen von Traffic Talks. Der internationale Kongress zur Mobilität in Bonn brachte Mitte September die Akteure der europäischen Bahn- und Verkehrsbranche zum Austausch über aktuelle Verkehrsthemen zusammen. Hochkarätige Referenten sorgten für neue Sichtweisen und den wichtigen Blick über den Tellerrand hinaus. Keynote-Speaker Dirk Barthen, Trendbüro Hamburg, ging in seinem Vortrag "Mobilität ohne Grenzen" den Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels auf Mobilität auf den Grund.

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Plattenvereinigung

Temporäres Recyclinggebäude

Plattenvereinigung ist eine interdisziplinäre Forschungs- und Kommunikationsplattform zur Entwicklung nachhaltiger Handlungsweisen und Kulturformen. Ein temporäres Gebäude aus Recyclingmaterialien am ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin wurde zu Lehrbaustelle und Studienobjekt, temporärem Kultur- und Begegnungsraum sowie zum Ort für Information, Bildung und Beteiligung. Ein Zukunftslabor und Arbeitsraum für das interdisziplinäre Zusammenwirken von Wissenschaft, Handwerk, Kunst und Gesellschaft.

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Die Stadt nach dem Öl

ifa-Tourneeausstellung zur "Geschichte der Zukunft der Stadt" feiert Premiere in der Metropolregion Tokyo

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. Lösungsvorschläge für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels und dem absehbaren Ende fossiler Brennstoffe müssen deshalb bei urbanen Problemen ansetzen. Mit der Ausstellung "Post-Oil City - Die Geschichte der Zukunft der Stadt" stellt das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) innovative städtebauliche Projekte in Asien, Afrika und Amerika vor. Die Ausstellung - ein Kooperationsprojekt des Instituts für Auslandsbeziehungen mit der Zeitschrift ARCH+, der Bundesarchitektenkammer und dem Goethe-Institut Tokyo - wird in der englischen Version erstmals vom 27. September bis 8. Oktober anlässlich des 24. Internationalen Architekten-Weltkongresses der UIA in Tokyo gezeigt.

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Seismische Tapete

Textiler Erdbebenschutz

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde ein textiler Erdbebenschutz entwickelt, der dank komplexer Faserstruktur und Spezialmörtel Erschütterungen abfängt. Die innovative seismische Tapete erfasst durch eingewebte optische Sensoren entstandene Risse und trägt dadurch zur intelligenten Gebäudeüberwachung bei.

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Future Building Trends - Integrative Energiegewinnung

FUCON-Trendcluster "Integrative Energiegewinnung": Gebäudeintegrierte Photovoltaik, Windenergie am Gebäude (makro), Kinetische Windfassade (mikro), Urbane Exergienutzung, Stadt als Kraftwerk

In Zeiten des Klimawandels, der Verknappung der Rohstoffe und des damit einhergehenden Preisanstiegs für fossile Brennstoffe sehnen sich viele Länder nach Energieunabhängigkeit und einem verminderten Energieverbrauch. Gebäude sollen nicht nur weniger Energie verbrauchen, sondern selbst Energie erzeugen. Im besten Fall mehr, als sie selbst benötigen. Die Studie "Future Building Trends" des Fraunhofer IAO gibt im Rahmen des Forschungsprojekts "Future Building Construction FUCON - Bauen im Jahr 2020" eine Übersicht über aktuelle Entwicklungen, Schwerpunkte und Trends zur integrativen Energiegewinnung im Bauwesen.

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Radio Frequency Identification Technologie

Optimierungspotenziale im Lebenszyklus eines Bauwerks durch den Einsatz von Radio Frequency Identification Technologie

Durch den Einsatz der RFID-Technologie (Radio-Frequency-ldentification-Technologie) werden die Prozesse der Lagerhaltung und Warenwirtschaft sowie der industriellen Herstellung von Gütern seit mehreren Jahren optimiert, wobei die Steigerung der Wirtschaftlichkeit sowie des Qualitätsniveaus die Chancen der Unternehmen im globalisierten Markt deutlich verbesserten. Deshalb untersuchte das Institut für Baubetriebswesen der TU Dresden als Partner der ARGE RFIDimBau im Forschungsprojekt RFID-IntelliBau die Optimierungspotentiale im Lebenszyklus eines Bauwerkes mittels RFID.

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buildingSMART

15. buildingSMART Forum 2011 in Berlin: Nachhaltiges Planen und Bauen mit BIM

Bei Umfragen bezüglich des heutigen Bauplanungsprozesses belegt der Datenaustausch regelmäßig den ersten Platz auf der Liste der Problemstellungen. Der Verein buildingSMART engagiert sich im deutschsprachigen Raum und als Chapter von buildingSMART International dafür, das Planen, Bauen und Bewirtschaften von Bauwerken mittels effizienter Methoden durchgängiger Informationsverarbeitung zu verbessern. Im Mittelpunkt steht Building Information Modeling BIM als neue Planungsmethode auf der Basis digitaler Bauwerksmodelle. Für eine offene BIM-Anwendung konzipiert und zertifiziert buildingSMART Standards, entwickelt Anforderungsprofile für neue Prozesse, Rollen und Leistungsbilder und definiert Bildungsstandards. 
Der Verein steht allen am Bau beteiligten Personen, Firmen und Institutionen offen.

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LichtAktiv Haus startet Testphase

Zweijährige Testphase im Hamburger LichtAktiv Haus von VELUX soll neue Erkenntnisse für das Bauen und Wohnen der Zukunft liefern

Mit dem Hamburger LichtAktiv Haus zeigen die Tageslichtexperten von VELUX im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Hamburg, wie sich zukunftsweisendes Wohnen im Bestand mit viel natürlichem Licht bereits heute umsetzen lässt. Nachdem die Modernisierungs- und Umbauarbeiten des Siedlerhauses aus den 1950er Jahren abgeschlossen sind, beginnen nun die Vorbereitungen für die Testphase. Hierfür suchte VELUX eine Familie, die Ende 2011 ins LichtAktiv Haus in Hamburg-Wilhelmsburg einzieht und für zwei Jahre mietfrei das Leben und Wohnen der Zukunft testet.

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INKA - Nutzerzufriedenheitsindex

Nutzerbefragungen als Feedback-Instrument für die Bewertung von Bürogebäuden

Büroarbeitsplätze als bedeutender Anteil der heutigen Arbeitsumwelt stellen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit eine besondere Herausforderung für die Planung und den Betrieb energieeffizienter Büro- und Verwaltungsgebäude dar, die gleichzeitig eine hohe Qualität und Funktionalität für die Nutzer und Nutzerinnen aufweisen sollen Mit INKA, dem Instrument für Nutzerbefragungen zum Komfort am Arbeitsplatz, das am Karlsruher Institut für Technologie entwickelt wurde, wird die Nutzerzufriedenheit nun systematisch erfasst.

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Audi Urban Future Initiative

Neue Initiative zur visionären Diskussion über die Stadt der Zukunft

Wo, wie und woraus entsteht urbane Zukunft? Was kann ein progressives Unternehmen wie Audi im Hinblick auf die Zukunft von Mobilität und Städten leisten und was eine avancierte Architektur? Die kürzlich ins Leben gerufene Audi Urban Future Initiative zielt darauf ab, durch einen Blick in die Zukunft eine Diskussion über das Zusammenspiel von Mobilität, Architektur und Stadtentwicklung anzuregen. Der Audi Urban Future Award 2010 war der erste Schritt. Nun bettet Audi den Architekturwettbewerb in die langfristig angelegte Initiative ein.

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Faser und textilbewehrte Formholzprofile

Neues Verfahren steigert die Materialeffizienz von Holz

Das Forscherteam um Professor Peer Haller am Institut für Stahl- und Holzbau der Technischen Universität Dresden hat ein neues Verarbeitungsverfahren für Holz entwickelt. Das Auftrennen des gewachsenen Baumstamms im Sägewerk führt bislang zu hohen Verlusten und zu vollen Querschnitten, die verglichen mit technischen Profilen geringe Flächenmomente erzielen. Während der Stoffproduzent Wald weltweit zu den günstigsten Stoffproduzenten gehört, geht seine Wettbewerbsfähigkeit bei der Verarbeitung der Stämme zu Querschnitten verloren. Das "Formholz-Verfahren" versteht Holz als schaumstoffartigen Stoff, den man unter Wärme verdichten und bei geeignetem Prozessregime wieder auseinander ziehen und fixieren kann. Auf diese Weise werden massive Pressholzplatten zu Rohren umgeformt, mit denen sich bis zu 80 Prozent Rohholz einsparen lassen. Eine nachträgliche Bewehrung mit Fasern und Textilien erhöht die Tragfähigkeit der Profile und schützt sie vor der Witterung.

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BMW Guggenheim Lab

Weltpremiere: Das BMW Guggenheim Lab eröffnet in New York

Das innovative mobile Forschungslabor BMW Guggenheim Lab untersucht das städtische Leben und bietet mehr als 100 kostenfreie, öffentlich zugängliche Programme. In den kommenden sechs Jahren wird die urbane Ideenschmiede in neun Weltstädte reisen. Nach New York werden Berlin und Mumbai die nächsten Stationen sein.

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Architektur mit Energie - Prämierte Architektur 2011

Preisverleihung des BMWi-Wettbewerbs "Architektur mit Energie"

Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, hat vor wenigen Tagen die Auszeichnungen im BMWi-Wettbewerb "Architektur mit Energie" übergeben. In einer feierlichen Preisverleihung überreichte er den Planungsteams der sechs prämierten Bauvorhaben den BMWi-Preis 2011. Der Wettbewerb prämiert richtungsweisende Gebäude der Zukunft.

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Mobiler Energiespeicher

Energiespeicherstation für das flexible Büro

Yill ist ein fahrbarer kleiner Speicher, der einen modernen Arbeitsplatz zwei bis drei Tage lang kabellos mit einer Gesamtleistung von 300 Watt mit Strom versorgen kann. Er wird an einer Ladestation mit Strom aus regenerativen Quellen oder an jeder normalen Steckdose aufgeladen. Weil Yill am Netz als Speicher funktioniert und damit Lastspitzen ausgleicht, hilft der Energiespeicher dabei, mehr erneuerbare Energien ins Netz zu integrieren. Zusätzlich werden flexible Arbeitssituationen auch in schwierigen Umgebungen wie Altbauten, Fabriklofts oder historischen Gebäuden unkompliziert ermöglicht.

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AirClean-Pflaster

Photokatalytisch wirkender Pflasterstein unterstützt Luftreinigung

Der Pflasterstein AirClean wurde im Rahmen eines Forschungsprogramms von dem Betonwarenhersteller F.C. Nüdling aus Fulda in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut und der Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt entwickelt und trägt zur Säuberung der Luft bei. Durch das AirClean-Pflaster kann eine signifikante Reduzierung von Stickstoffoxiden erzielt werden. Der photokatalytisch wirkende Pflasterstein ist so konzipiert, dass er direkt dort eingesetzt werden kann, wo die Schadstoffe entstehen, auf viel befahrenen Straßen oder Parkplätzen.

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Regionaltypische Materialien

Deutschlandkarte erfasst Materialien im Gebäudebestand

Energetische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen müssen im Bestand mit besonderer Sorgfalt geplant und ausgeführt werden, um negative bauphysikalische Auswirkungen und Bauschäden zu vermeiden. Der Leitfaden eines Forschungsprojekts des Zentrums für Umweltbewusstes Bauen e.V. (ZUB) in Kassel, dessen Durchführung mit Mitteln des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) gefördert wurde, befasst sich mit der Erfassung und Zuordnung von regional anzutreffenden Konstruktionen und Materialien und gibt zusammenhängende Erkenntnisse über die Verbreitung und Verteilung von Altbaumaterialien.

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Urban Forest

Verdichtete Natur inmitten chinesischer Mega-City

Der Hochhausentwurf des Pekinger Architekturbüros MAD zeigt einen 385 Meter hohen städtischen Komplex im Zentrum von Chongqing. Der "Urban Forest", also "Stadtwald", stapelt Büros, Gewerbe und Grünflächen. Das Projekt ist in mehrfacher Hinsicht innovativ, unter anderem durch die mutige Kombination von westlichen und östlichen Kulturen und Strukturen. Neben einem Trend zur Urbanisierung von Gebäuden zeigt es den Wunsch nach Individualisierung, nach Naturerlebnis und einem neuen Selbstverständnis chinesischer Stadtentwicklungsstrukturen.

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Klimabrunnen

Umwelt- und zukunftsorientierte Gebäudeklimatisierung durch gekühlten Wasserfilm

Die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP haben eine alternative Gebäudeklimatisierung entwickelt: Der Klimabrunnen ist ein neuartiges Flächenkühlsystem, das Strahlungstemperaturen ausgleicht, die Luft auf natürliche Weise kühlt und entfeuchtet und dabei auch Staub und Pollen bindet. Dies funktioniert mittels eines gekühlten Wasserfilms. Im Gegensatz zu konventionellen Techniken geschieht das bei vergleichsweise niedrigerem Energieverbrauch, geringerem CO2-Ausstoß und einem zusätzlichen Wassergewinn von mehreren hundert Litern im Monat, der zum Beispiel für die Gartenbewässerung genutzt werden kann. 


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Wave Garden

Künstliche Landschaft als Kraftwerk

Der japanische Architekt, Forscher und Designer Yusuke Obuchi hat eine künstliche Landschaft gestaltet, die im Meer vor der kalifonischen Küste schwimmend, Wellenkraft in Energie umwandelt. Der gleichzeitig als Wasserpark angelegte "Wave Garden" wurde als Alternative zu einem nahegelegenen Atomkraftwerk entwickelt, das 2026 außer Betrieb gehen soll. Katja Pfeiffer hat für DETAIL mit Yusuke Obuchi über technische, städtebauliche und gesellschaftliche Aspekte des Projekts gesprochen.

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Forschungscluster "Nachhaltiges Bauen, Bauqualität"

Sicherung der Zukunftsfähigkeit von Gebäuden und baulichen Anlagen - der Beitrag der Forschung

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Nachhaltigkeit und Qualität eines Gebäudes? Wie kann die Qualität von Prozessen, Produkten und Bauwerken weiter verbessert werden? Wie lässt sich die Nachhaltigkeit eines Bauwerks messen und bewerten und welche Hilfsmittel können dies unterstützen? Diesen Fragen widmet sich das Forschungscluster "Nachhaltiges Bauen, Bauqualität" des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

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Zukunftsweisendes Modernisieren

Modell-Projekt zeigt energetische und gestalterische Potenziale verschiedener Modernisierungs-Varianten auf

Im Rahmen des europaweiten Experiments Model Home 2020 errichtet VELUX zwischen 2009 und 2011 sechs zukunftsweisende Konzepthäuser. Anhand des integralen Planungsprozesses zum deutschen Model Home 2020, dem LichtAktiv Haus, berechnete das Expertenteam zwei weitere mögliche Modernisierungs-Varianten. Diese zeigen, welche Maßnahmen die jeweils besten Ergebnisse für das eingesetzte Budget erzielen.

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Innovationswerkstatt für Raum- und Gebäudesysteme

Wo die Zukunft bereits Gegenwart ist - das Fraunhofer-inHaus-Zentrum

Die europaweit einmalige Innovationswerkstatt für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung für intelligente Raum- und Gebäudesysteme - das Fraunhofer-inHaus-Zentrum - feierte 10-jähriges Jubiläum. Badezimmerspiegel, die an die Einnahme von Medikamenten erinnern, sanft in den Schlaf schaukelnde Betten, Sensoren im Teppich, die im Bedarfsfall Alarm schlagen, wenn eine Person hilflos am Boden liegt, oder Hotelzimmer, die sich auf Knopfdruck in eine Familiensuite oder einen Tagungsraum verwandeln - das sind nur einige Beispiele aus der wunderbaren Welt des Fraunhofer-inHaus-Zentrums.

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Aviva Stadion in Dublin

Anwendung parametrischer Designmethoden für den Entwurf-, Planungs- und Herstellungsprozess

Im Mai 2010 eröffnete nach rund zweijähriger Bauzeit die neue gemeinsame Spielstätte der irischen Fußball- und Rugbynationalmannschaft: das Aviva Stadion an der Lansdowne Road in Dublin. Digitale Designprinzipien bildeten hierbei die Grundlage für die Prozesskette vom Entwurf bis zur Umsetzung.

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Energiekonzept auf dem Prüfstand

Das SOLON Headquarter in Berlin-Adlershof

Zwei Jahre nach Inbetriebnahme des nach energetischen Gesichtspunkten konzipierten SOLON Headquarters von Schulte-Frohlinde Architekten in Berlin-Adlershof wird erstmals Fazit gezogen: Dabei zeigen die Prüfungen, dass das Bürogebäude die angestrebten energetischen Zielwerte unterschreitet.

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Abbruch oder Redevelopment?

Möglichkeiten und Chancen der Umnutzung von Bürohäusern der Fünfziger- bis Siebzigerjahre zu Wohngebäuden

In den letzten Jahren wurden in verschiedenen Städten der Bundesrepublik und im Ausland Bürohausbauten der fünfziger bis siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts zu Wohnungen umgebaut. Das im Folgenden beschriebene Forschungsvorhaben analysiert die vereinzelten Bemühungen auf ihren Wert und ihre Chancen hin und untersucht die Frage nach dem wirtschaftlichen Potenzial der Umnutzung.

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Industriebau der Zukunft

Ganzheitliche Integration und Optimierung des Planungs- und Realisierungsprozesses für zukunftsweisende und nachhaltige Industriegebäude

Zur besseren Planung und Realisierung von Industriegebäuden entwickelte die TU Braunschweig in einem interdisziplinären Team aus Architekten und Fabrikplanern einen umfangreichen Planungsleitfaden. Das praxisnahe Forschungsprojekt wird vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) gefördert.

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ImmoWert

Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in die Wertermittlung und Risikobeurteilung von Einzelimmobilien und Gebäudebeständen

Welchen Risiken unterliegt der ökonomische Wert einer Immobilie? Was macht ein Gebäude nachhaltig? Vor allem aber: Welcher ökonomische Mehrwert lässt sich durch eine energetische und emissionsreduzierende Optimierung des Gebäudes erzielen? Auf diese und weitere nachhaltigkeitsrelevante Fragen gibt das Betriebswirtschaftliche Institut der Universität Stuttgart in seinem Forschungsprojekt "ImmoWert" Antwort.

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fertighauscity5+

 

Neues Konzept für mehrgeschossige Holzbauten

Die hochflexiblen Produktionsverfahren im Holzbau können durch die Novellierung der Länderbauordnungen ab sofort für den urbanen Wohnungsbau in Holzbauweise eingesetzt werden. Es fehlt jedoch bislang an geeigneten Konzepten für mehrgeschossige Holzbauten. Ein umsetzbares Beispiel hat das Institut für Baukonstruktion und Industriebau, Abteilung Industriebau und konstruktives Entwerfen (IIKE) der TU Braunschweig im Rahmen des Forschungsvorhabens "fertighauscity5+" entwickelt.

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Zukunftsszenario III: "Parametric Age 2020"

Individualisiertes Bauen für höchste Kunden- und Umweltanforderungen durch innovative Prozesse

Wie sieht das Bauen im Jahre 2020 aus? Welche Technologien und Prozesse werden wir einsetzen? Wie verändert sich die Wertschöpfungskette Bau? Das dritte der drei Zukunftsszenarien, die Industrie und Wissenschaftler gemeinsam im Verbundforschungsprojekt Future Construction entwickelt haben, ist das Szenario "Parametric Age 2020".

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Zukunftsszenario II: "Craftsmanship 2020"

Vernetztes Handwerk als individuelle Serviceleistung aus einer Hand

DETAIL research stellte bereits das im Rahmen des Forschungsverbunds FUCON entwickelte Zukunftsszenario "Industrialized Construction 2020" vor. Der folgende Artikel widmet sich dem Szenario "Craftmanship 2020". Bestimmend für dieses Konzept ist der hohe Gebäudebestand und dessen Erhalt und Umbau im Sinne einer zukunftsweisenden, energetischen Modernisierung.

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Zukunftsszenario I: "Industrialized Construction 2020"

 

Kosteneffizienz und Produktvielfalt durch Modularisierung und Serienfertigung

Wie sieht das Bauen im Jahre 2020 aus? Welche Technologien und Prozesse werden wir einsetzen? Eines von drei Zukunftsszenarien, die Industrie und Wissenschaftler gemeinsam im Verbundforschungsprojekt Future Construction entwickelt haben, ist das Szenario "Industrialized Construction 2020".

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Plusenergiehaus mit E-Mobilität

 

Interdisziplinärer Wettbewerb zur Vernetzung von Wohnen und Elektro-Mobilität entschieden

Wie lassen sich Wohnen und Mobilität enger miteinander verknüpfen? Welche Synergien lassen sich aus diesem scheinbaren Widerspruch generieren? Die Preisträger des interdisziplinären, im Rahmen der Forschungsinitiative "Zukunft Bau" ausgelobten Hochschulwettbewerbs "Plusenergiehaus mit E-Mobilität" geben Antwort darauf.

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"Alte Dorfschule M.H."

Vom Leerstand zum Multiplen Haus

In einem Interview mit der Architektin Jana Reichenbach-Behnisch stellte DETAIL research das Modellprojekt "Multiple Häuser" für ländliche, vom demografischen Wandel betroffene Regionen bereits kurz vor. Der folgende Beitrag geht detailliert auf die Planungsziele, -methoden und die praktische Umsetzung des vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) geförderten Forschungsvorhabens ein.

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Prädiktive Betriebsverfahren (PräBV)

 

Verbesserung von Energieeffizienz und Komfort im Gebäudebetrieb

Durch die Nutzung von Wetterprognosen lässt sich der Betrieb moderner Bürogebäude hinsichtlich Energiebedarf und Komfort verbessern. Ziel des im Folgenden beschriebenen Forschungsprojekts der Hochschule Offenburg ist es, mathematische Optimierungsverfahren für die Nutzung in der Gebäudeautomation zu entwickeln. Die Entwicklung einer vom Internet unabhängigen Versorgung mit Wetterprognosen über einen Langwellensender ist ebenfalls Gegenstand des Forschungsprojekts.

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Elektromobilität im Jahr 2025

Ein Best-Case-Zukunftsszenario für Berlin

Als Alternative zu Antriebstechnologien auf Basis fossiler Energieträger wird der Elektromobilität mittlerweile eine tragende Rolle zugeschrieben. Für die Region Berlin des Jahres 2025 entwickelte die TU Berlin in diesem Zusammenhang drei mögliche Zukunftsszenarien. Der im Folgenden beschriebene Fall geht hierbei von einem überwiegenden Anteil an elektrobetriebenen Fahrzeugen im Wirtschaftsverkehr aus.

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Für den Ernstfall gerüstet

 

Kontextsensitives RFID-Gebäude-Leitsystem

Zur Optimierung des Brandeinsatzes forscht das Institut für Numerische Methoden und Informatik im Bauwesen der TU Darmstadt an einem neuen Leitsystem auf Basis der sogenannten RFID(radio-frequency identification)-Technik.

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Taichung Metropolitan Opera House in Taiwan

Digitale Prozesse: Toyo Itos Planung der Oper in Taichung

Das Opera House in Taichung von Toyo Ito demonstriert alle Stufen einer digitalen Planung: von der digitalen Übersetzung analoger Skizzen und Modelle, der software-
basierten Simulation und Optimierung bis hin zur rechnergesteuerten Fertigung des Baus.

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Aus dem Netzwerk

LichtAktiv Haus erhält dena-Gütesiegel: Auszeichnung bestätigt energetische Qualität des Gebäudes

Das Velux LichtAktiv Haus ist mit dem Gütesiegel Effizienzhaus der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird an Gebäude vergeben, deren besonders niedriger Energiebedarf in einem qualitätsgesicherten dena-Verfahren nachgewiesen wird. Das im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg modernisierte Siedlerhaus aus den 1950er Jahren erreicht den Standard "Effizienzhaus 70".

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Termine

"Fassade - Farbe - Forschung"
Vortragsreihe bis 16. Februar 2012, jeden Donnerstag, Bergische Universität Wuppertal

"Demographischer Wandel und Klimaschutz", Symposium und Verleihung des Deutschen Bauherrenpreises, 21. Februar 2012, bautec, Berlin

"Die neue Plus-Energie-Welt", Fachtagung, 21. Februar 2012, bautec, Berlin

"Was machen aus Carbonbeton?", Ideenwettbewerb, bis 22. Februar 2012, SGL Group

"Zukunft BAU-Forum", Vorträge der Forschungsinitiative Zukunft Bau auf der bautec 2012, 22. - 25. Februar 2012,Berlin

"Bionic Award 2012" für wissenschaftliche Leistungen in der bionischen ProduktentwicklungVerein Deutscher Ingenieure und Deutsche Bundesstiftung Umwelt, bis 29. Februar 2012

"Smart Interfacades", Fassadenkongress im Architektenforum "The Art of Planning", 1. März 2012, R+T 2012, Messe Stuttgart

"Kommunen gehen voran: Rio 20+", Auftaktveranstaltung der Reihe "Die regenerative Stadt", Exkursion und Tagung, 2. März 2012, Stuttgart

Nachbericht zur BAU 2011: "Zukunftsforschung in der Architektur"
DETAIL research griff gemeinsam mit der Messe BAU 2011 und VELUX relevante Zukunftsthemen auf

Im Gespräch

Wave Garden
Künstliche Landschaft als Kraftwerk
Interview mit 
Yusuke Obuchi

Die Zukunft der Bauforschung
Über die Zusammenarbeit von Bauforschung und Baupraxis
Interview mit Hans-Dieter Hegner

Wie solar wird die Zukunft des Bauens?
Über solar generierte Energien und adaptive Systeme für das Bauwesen
Interview mit Prof. Jürgen Ruth

Das Ende der monolithischen Wand?
Über den Baustoffmarkt der Zukunft
Interview mit Dr.-Ing. Tanja Brockmann

Eine Zukunft für leere Räume?
Über das Modell multipel genutzter Häuser
Interview mit der Architektin Jana Reichenbach-Behnisch

Lernen von Masdar City?
Über die Planung CO2-neutraler Städte
Interview mit Matthias Schuler

Building with Water
Ein Thema, das mit den jüngsten Ereignissen ungeahnte Brisanz gewinnt